Warum ist die Asiatische Hornisse gefährlich?
Die Asiatische Hornisse (Vespa velutina nigrithorax) ist eine aus Asien eingeschleppte invasive Art, die sich seit einigen Jahren rasant in Belgien und in Ostbelgien ausbreitet. Sie ist kleiner als unsere heimische Hornisse, dunkler gefärbt und an den gelben Beinspitzen erkennbar. Ein einziges Nest kann mehr als 10.000 Hornissen pro Jahr hervorbringen und tausende Honigbienen vertilgen. Für allergische Personen und bei mehrfachen Stichen kann sie auch für den Menschen lebensgefährlich sein.
Woran erkennt man ein Nest?
Primärnester erscheinen im Frühjahr (März bis Mai) an geschützten Orten wie Gartenhäusern, Carports oder Fenstervorsprüngen. Sie sind kugelförmig und haben die Größe einer Orange. Sekundärnester werden im Sommer hoch oben in Bäumen angelegt und können einen Durchmesser von mehr als 80 cm erreichen. Typisch ist die kleine seitliche Öffnung. Wenn Sie ein Nest vermuten — nicht selbst behandeln, sondern sofort melden.
Unser Vorgehen
Wir rücken in der Regel innerhalb von 24 bis 48 Stunden aus. Das Nest wird aus sicherer Entfernung mit einer Teleskoplanze behandelt, so dass wir auch Bäume mit 15 bis 20 Metern Höhe erreichen. Eingesetzt werden ausschließlich zugelassene Produkte, angepasst an Nest, Standort und Witterung. Wenn möglich und sinnvoll, holen wir das tote Nest nach der Behandlung herunter, damit keine andere Königin den Platz übernimmt. Wir beraten Sie außerdem zur Prävention auf Ihrem Grundstück.
Gesetzlicher Rahmen
Die Asiatische Hornisse steht in Belgien auf der EU-Liste invasiver Arten. Die Meldung eines Nestes ist empfohlen — die Vernichtung wird in Ostbelgien je nach Gemeinde ganz oder teilweise durch die öffentliche Hand übernommen. Wir klären mit Ihnen, was für Ihren Standort gilt, und stellen die nötigen Unterlagen aus.